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A
Ameisen
Arthropoden
Die Arthropoden (Gliederfüßer) sind der weitverbreiteste Stamm im Tierreich. Es wird geschätzt, dass ungefähr 80% aller bekannten Tierarten Gliederfüßer sind. Zu ihnen gehören die Insekten, Tausendfüssler, Krebstiere und Spinnentiere.
Asseln
B
Befallsanalyse
Vor jeder erfolgreichen Schädlingsbekämpfung ist immer eine Befallsanalyse vor Ort erforderlich. Nur mit einem geschulten Blick, Fachkenntnis und Erfahrung ist es möglich, kleinste Schlupflöcher und Ursachen für den Schädlingsbefall zu erkennen.
Eine professionelle Befallsanalyse umfasst:
- Bestimmung der Schädlingsart(en)
- Ermittlung von Befallsorten, befallenen Materialien, Befallsstärke und Befallsausdehnung mit geeigneten Mitteln
- Feststellung der befallsverursachenden und befallsfördernden Faktoren und daraus abzuleitender Befallsrisiken
- Ermittlung möglicher Einschränkungen bezüglich der Auswahl der Mittel und Verfahren zur Bekämpfung
Bettwanzen
Die Bettwanze gehört seit Jahrhundert zu einem ständigen Begleiter des Menschen. Es handelt sich hierbei um ein blutsaugendes Insekt, dass seinen Wirt meist in der Nacht überfällt und sein Blut saugt. Vor allem in den Nachkriegsjahren der 50er Jahren führte unser Unternehmen massive Bekämpfungsaktionen (v.a. in Wohnheimen und Binnenschiffen) durch. Mit Erfolg. Durch Einsatz von (damals) modernen Bekämpfungsmitteln konnten die Bettwanzen durch die Schädlingsbekämpfungsbranche und gestiegene Hygiene aus den meisten Industriestaaten verbannt werden.
In den letzten 40 Jahren hatten die Bettwanze im Bereich der Schädlingsbekämpfung nur noch eine untergeordnete Rolle gespielt.
Seit 15 Jahren ist die Wanzenpopulation jedoch wieder stetig gestiegen. Dies ist vor allem durch den Tourismus begründet, der dafür sorgt, dass Tiere aus Regionen eingeschleppt werden, in denen es keine solch umfassenden Bekämpfungen wie in Europa gegeben hat.
Ein kurzer Steckbrief zur Bettwanze
Vorkommen
- Weltweit verbreitet
- Verschleppung meist passiv über gebrauchte Möbel oder Reisegepäck.
- Saugt bevorzugt nachts Blut beim Menschen und Tier
Lebensweise
- Weibchen legen im Leben bis zu 200 Eier
- Entwicklungsdauer zwischen 4 und 8 Wochen
- Hungerzeit bis zu 6 Monaten! Lebensdauer 1 Jahr
Schaden
- Juckreiz durch Stiche sowie Hautinfektionen z.B. Pusteln, Hautentzündungen bis zu Asthma
- Süsslicher typischer Wanzengeruch durch Stinkdrüsen
- Gesundheitsschädling
Unser Tipp für Urlauber:
Verstauen Sie Ihren Koffer und Ihre Reisegarderobe soweit wie möglich entfernt vom Bett. Prüfen Sie, ob Kotspuren zu erkennen sind.
Bettwanzen effektiv bekämpfen - bitte hier klicken.
Brotkäfer
Brotkäfer gehören zur Familie der Nagekäfer. Jedoch befällt der Brotkäfer, wie auch sein naher Verwandter der Tabakkäfer, kein Holz. Brotkäfer haben sich auf Getreideprodukte und ähnliche Substanzen spezialisiert.
Meist treten die Käfer in Massen auf und erzeugen neben dem Fraßschaden auch Ekel. Ohne eine gründliche Befalls- & Ursachenanalyse ist dieser Plage nicht Herr zu werden!
C
D
E
Eichenprozessionsspinner
Den Namen verdanken die Tiere zum Einen ihrer Spezialisierung auf die Eiche und zum anderen durch ihr massenhaftes Auftreten der Raupen in langen Reihen (Prozessionen) Den schlechten Ruf verdankt der EPS seinem Nachwuchs: Die giftigen Brennhaare der Raupen (ab Mai, Juni), die beim Einatmen oder Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen gefährden die Gesundheit des Menschen.
Lebensweise
- Der Falterflug findet von Juli bis Anfang September statt
- Die Weibchen legen zwischen 30 und 300 Eier in länglichen Gebilden an dünnen Zweigen in den Oberkronen von Eichen ab, die dann überwintern
- Nach Beginn der Blütezeit im Frühling schlüpfen die Larven, die im Schnitt 6 Larvenstadien durchlaufen. Ab dem 3. Larvenstadium entwickeln diese dann die gefürchteten Brennhaare. Diese 2-3cm langen Härchen besitzen Widerhaken und enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Da die Brennhaare sehr leicht und resistent sind, können sie durch Wind über weite Strecken verbreitet werden. Die Brennhaare haben eine Lebenserwartung von einem bis zu mehreren Jahren!
- Die Raupen legen in späteren Larvenstadien lange Gespinste, an denen sie sich in langen Prozessionen zur nächtlichen Nahrungsaufnahme entlang bewegen
- Die Verpuppung erfolgt in Raupennestern und dauert 3-5 Wochen
Informationen zur Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern finden Sie hier.
F
Gesundheits- & Hygieneschädlinge
Hierbei handelt es sich um Tiere, die mit dem Menschen in Kontakt treten sind und seine Gesundheit schädigen können. Es werden 3 Kategorien von Gesundheitsschädlingen unterschieden:
- Blutsaugende Tiere: Hierzu zählen Läuse, Flöhe, Bettwanzen, Zecken, Stechmücken (Culicidae) und andere stechende Mücken. Blutsaugende Tiere können infektiöse Keime auf den Menschen übertragen.
- Stechende Tiere: Auch stechende Insekten gehören zu den Gesundheitsschädlingen. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehrere Personen an den Folgen eines Wespenstiches. Das hochgiftige Wespengift ist allerdings viel giftiger als das einer Hornisse, Hummel oder Biene. Schwerwiegende Köperschädigungen treten jedoch nur bei allergischen Reaktionen einer Person ein. Die Folgen sind jedoch erheblich und können bis zum Schock des Betroffenen führen.
- Vektoren: Zu einer weiteren wichtigen Kategorie von Gesundheitsschädlingen gehören Tiere, die pathogene Keime auf den Menschen übertragen (sog. Vektoren). Dazu gehören z. B. Stubenfliegen, Goldfliegen, Schaben, Pharaoameisen sowie Ratten, Mäuse und Tauben. Die Übertragung bei Wirbeltieren erfolgt über kontaminierte Exkremente auf die Nahrung des Menschen.
! Schätzungsweise alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch irgendwo auf der Erde an einer durch Gliederfüßer (Arthropoden) verursachten Erkrankung !
Lästlinge
Belästigungen entstehen durch Geräusche, Gerüche oder das Belaufen von Gegenständen oder Personen (gemeint ist z.B. des Auftretens von Heimchen, bestimmter Käferarten im Holz, Asseln, Ohrwürmern und Silberfischchen im Haus oder Ameisen auf Terrassen).
Materialschädlinge
- Materialschäden treten auf in Form von zerstörten Isolierungen, verursacht durch Nagung (kommt z. B. beim Befall mit Ratten, Mäusen oder Mardern vor),
- Kurzschlüssen, verursacht durch Kohlebogenbildung aus verschmorten Insekten wie Schaben und Ameisen, etwa in Koch-, Registrier-, Computer oder medizinischen Geräten
- durchbohrten und verschmutzten Verpackungen (verursacht durch einige Käferarten und Hausmäuse).
Schaben/ Kakerlaken
Seit über 300 Millionen Jahren auf der Welt, haben sich die Schaben perfekt auf alle Lebensräume angepasst. Viele Schabenarten spielen vor allem in tropischen Regionen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Zum Einen sind sie für die Zersetzung von totem organischen Material zuständig und zum Anderen sind sie auch als Beutetier für viele Insektenfresser wichtig.
In unseren Regionen kommen Schaben vor allem in Gebäuden und anderen warmen Bereichen vor. Als wärme- und feuchteliebendes Tier ist daher die beheitzte, menschliche Umgebung ein gemütliches Plätzchen zum Einnisten.
Ein Kakerlakenbefall ist deshalb auch meistens nicht auf die hygienischen Gegebenheiten zurückzuführen, da dieser meistens durch Einschleppung entsteht. Auch durch den Urlaub in südlichen Regionen können Schaben einwandern. Jedoch eher durch technische Geräte und Kleidung als durch Eipakete einer plattgetretenen Schabe in der Fußsohle, wie oft vermutet wird.
Hinweise zur Rolle als Schädling und unserer professionellen Schabenbekämpfung gibt es hier
Vorratsschädlinge
Vorratsschädlinge sind Tiere, die vom Menschen gelagerte Nahrungsmittel befallen. Der Schaden entsteht durch die Zerstörung und/oder das Verderben der Lebensmittel. Ferner kann durch den Befall Ekel ausgelöst werden.
Lebensmittelzerstörer und -verderber
Schaden entsteht durch
- Fraß (u.a. durch Käfer, Schaben, Ameisen, Fliegenlarven, Nager),
- Beschmutzung mit Ex- und Sekreten sowie Lebensmittel schädigenden Keimen (z. B. durch Nager, Schaben, Pharaoameisen, Gold-, Glanz-, Fleisch- und Schmeißfliegen) und
- Geruchsveränderung (Gerüche werden übertragen von Mäuse, Schaben, Wanzen u.a.).
Ekelerreger
Als ekelerregend gilt das Belaufen von Lebensmitteln, Bedarfs- und Gebrauchsgegenständen ohne sonstigen Schaden
(z. B. durch Fruchtfliegen oder Wespen), sowie das mögliche Absetzen von Sekreten, Exkreten, Eiern und/oder Körperteilen.
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